Ernährung und Wohlbefinden während der Behandlung

Krebs und seine Behandlungen können Appetit, Geschmackssinn, Verdauung und Gewicht verändern. Ziel ist es nicht, eine Wunderdiät zu befolgen, sondern mit Hilfe des Behandlungsteams eine ausreichend abwechslungsreiche und an Ihre Situation angepasste Ernährung zu finden.

Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keinesfalls eine persönliche medizinische oder diätetische Beratung.

Abwechslungsreich essen, je nach Verträglichkeit

Während der Behandlungen gibt es keine universelle Liste von Lebensmitteln, die bevorzugt oder gemieden werden sollten. Der Bedarf hängt von der Behandlung, den Symptomen und dem Ernährungszustand ab.

Variieren Sie nach Möglichkeit die Lebensmittelgruppen und passen Sie Konsistenzen, Portionsgrößen und Essenszeiten an Ihren Appetit an. Melden Sie einen ungewollten Gewichtsverlust umgehend dem Behandlungsteam.

Erhalt der Protein- und Energiezufuhr

Proteine tragen insbesondere zum Erhalt der Muskelmasse bei. Je nach Ihren Gewohnheiten und Verträglichkeiten können sie aus Eiern, Fisch, Fleisch, Milchprodukten oder pflanzlichen Alternativen wie Hülsenfrüchten stammen.

Wenn das Essen schwerfällt, können kleinere, häufigere Mahlzeiten leichter verträglich sein. Eine Fachkraft kann individuelle Anpassungen vorschlagen.

Verzicht auf restriktive Diäten ohne ärztlichen Rat

Restriktive Diäten und Nahrungsergänzungsmittel sind nicht harmlos: Einige können Mangelernährung begünstigen oder mit einer Behandlung interagieren. Bevor Sie eine Lebensmittelgruppe streichen oder ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, holen Sie den Rat Ihres Onkologen, Arztes oder Apothekers ein.

Die Bedeutung der Hydratation

Regelmäßiges Trinken kann helfen, den Bedarf des Körpers zu decken, doch die Menge und die geeigneten Getränke hängen von der jeweiligen Situation ab. Bei Erbrechen, Durchfall, Schluckbeschwerden oder speziellen medizinischen Anweisungen wenden Sie sich bitte an das Behandlungsteam.

  • Sein eigenes Tempo einhalten

    Die Behandlungen können den Appetit oder Geschmackssinn verändern oder zu Müdigkeit führen. Hören Sie auf Ihren Körper und sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam über alle Schwierigkeiten.

  • Jeder Werdegang ist einzigartig

    Diese Orientierungshilfen ersetzen keine medizinische Betreuung. Ein Arzt, eine Ernährungsberatung oder eine medizinische Fachkraft kann Ihnen Ratschläge geben, die auf Ihre Behandlung und Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

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Zuverlässige Quellen und Ressourcen